| Projekt:
Meinolf Lüdenbach inszeniert einen Besuch bei einem Friseur in Wort
und Bild, Dessau 2004
Friseur
in Dessau, 2004
Impressionen
eines Bistrobesuchs, 2001
Meinolf
Lüdenbach sieht sein Werk „Impressionen eines Bistrobesuchs“
mit den Augen eines Kritikers.
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Friseur
in Dessau, 2004
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Rote
Haare, 2004
2.280 Euro |
| Diese
roten Haare sind nicht echt. Ich habe sie von einem Foto abfotografiert.
Sie erschienen mir realistischer als die echten Haare. Meinolf Lüdenbach
betrachtet Haare nämlich sehr kritisch. |
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Rote
Haare II, 2004
unverkäuflich |
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Zur Sicherheit habe ich
diese Haare nochmals abgelichtet, da sich solche Bilder sehr gut
verkaufen lassen. Aus genau diesem Grunde werde ich es aber nicht
verkaufen. Bilder von roten Haaren kann man schließlich nie
genug haben. Meinolf Lüdenbach mag rote Haare.
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Bonbons
wohl für Kinder gedacht die nicht gerne zum Friseur gehen,
2004
4.280 Euro |
| Dieses
Bild ist mein persönlicher Favorit. Ich denke, viele Leute
gehen nur wegen dieser Bonbons zum Friseur. Ich zumindest tue das.
Wenn ich mir die Haare schneiden lasse, gehe ich nämlich lieber
zum Fotografen. |
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Dose
der Friseuse, 2004
16.000 Euro
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| Dieses
Bild konnte ich mir natürlich nicht verkneifen. Versteht Ihr
was Lüdenbach Euch damit sagen will? Es ist gar nicht so schwer
die Dose einer Friseuse zu fotografieren. |
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Dose
der Friseuse – Danke, 2004
2.280 Euro |
| Bitte.
Es war mir ein außerordentliches Vergnügen Ihre Dose
abzulichten. Das wird den Kritikern gefallen. Aber Hauptsache es
gefällt mir. Meinolf Lüdenbach ist es in der Regel egal
was die Kritiker schreiben, denn meist verstehen Sie weder was ich
sage, noch was Sie selbst schreiben. Wir werden sehen, was Ihnen
dazu einfällt. Vermutlich verstehen Sie es als Akt.
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Beine
in Stiefel, 2004
3.280 Euro |
| Auf
die Gefahr hin, dass diese Serie etwas abgleitet, hat sich Meinolf
Lüdenbach zu diesem Werk hinreißen lassen. Aber wozu
geht man denn sonst zum Friseur, frage ich Euch. Versteht Ihr das?
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Pinsel
in Blau und Schwarz, 2004
1.280 Euro |
| Ein
wahres Feuerwerk der Farben. Was für eine Wonne muss es sein
mit diesem Pinsel gepinselt zu werden! In Wirklichkeit handelt es
sich bei diesem Bild aber um ein Bild welches ich schon länger
besitze. Ich denke die Zeit ist gekommen, um es in dieses Projekt
einfließen zu lassen. Aufgenommen habe ich es 2001 auf einem
Volksfest. Zusehen ist darauf ein bayrischer Punker mit Gamsbart.
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Pinsel
in Blau, Schwarz und Rot, 2004
6.280 Euro |
| Ein
weiteres Bild des Gamsbartes, aufgenommen vor einer roten Mauer.
Manchmal fliegen einem die Motive einfach zu. Manchmal muss man
Sie eben suchen. Aber Meinolf Lüdenbach hat ein sehr sicheres
Auge für gute Motive. |
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Manschette,
2004
6.280 Euro |
| Diese
Manschette verwenden die Friseusen um den zu Frisierenden vor seinen
eigenen Haaren zu schützen. Etwas veraltete Methode wie ich
finde. Aber das Leben ist nun mal hart. Das merkt man gerade beim
Friseur am deutlichsten. |
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Handschuhe,
2004
6.280 Euro |
| Mit
solchen Handschuhen schützen sich die Friseusen vor der Farbe
wenn Sie Ihren Friseursalon neu streichen. |
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Dünenlandschaft,
2004
6.280 Euro |
| Mit
dieser Anordnung von Handtüchern wollten mir die Mitarbeiter
eine Freude bereiten. Spontan haben Sie einige Handtücher aufeinander
gestapelt. Meinolf Lüdenbach sagt Danke für die Mitarbeit.
Sollte ich dieses Bild verkaufen werde ich dem Geschäft 20
Euro vom Verkaufspreis zukommen lassen. |
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Becken
zum Waschen der Haare, 2004
18.280 Euro |
| Eine
Aufnahme die strotzt vor Realismus. Eine echte Momentaufnahme in
einem Friseursalon. Zugegeben nicht ganz billig, aber wohl sein
Geld wert. Diese Aufnahme hat auch die meiste Zeit in diesem Projekt
in Anspruch genommen. Aber für gute Bilder nimmt sich Meinolf
Lüdenbach gerne etwas mehr Zeit. |
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Spirale
ins Nichts, 2004
6.280 Euro |
| Ein
unfassbarer Schnapsschuss von einer Spirale die einen Fön halten
soll. Was sich wirklich hinter diesem Bild verbirgt erkennen freilich
nur die Wenigsten. Aber was sage ich Euch. Versteht Ihr mich? Versteht
Ihr was ich meine? |
Meinolf Lüdenbachs
abschließende Worte zu diesem Projekt:
„Ich
möchte mich recht herzlich bedanken, bei allen die so begeistert
bei diesem Projekt mitgewirkt haben. Danke an die Stadt Dessau, Danke
an die Mitarbeiter des Friseursalons. Ws war mir ein ganz außerordentliches
Vergnügen. Sie sind jetzt Teil der Geschichte. Ein Teil von Meinolf
Lüdenbach, wie er die Dinge sieht. Versteht Ihr? Mit diesem Tag hat
sich Euer Leben verändert!“
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